Was ist Lungenhochdruck?

Lungenhochdruck oder pulmonale Hypertonie ist eine Erkrankung, bei der ein erhöhter Blutdruck in den Lungenarterien vorliegt. Die Arterien werden enger und stören den Blutfluss im Körper. Unbehandelt ist oft eine Rechtsherzinsuffizienz die Folge. Die Verengung der Lungenarterien führt dazu, dass die rechte Seite des Herzens zunächst als Kompensation übermäßig arbeitet. Dadurch wird das Herz zunehmend schwächer und kann nicht mehr ausreichend Blut transportieren. Die Überlastung führt dazu, dass sich der Herzmuskel vergrößert und weniger flexibel wird. Atemnot oder Kurzatmigkeit ist das Hauptsymptom der pulmonalen Hypertonie. Weitere Symptome können unter anderem Müdigkeit, Schwindel, Schwellungen und Schmerzen in der Brust sein. Herzinsuffizienz ist eine der häufigsten Todesursachen bei Menschen mit pulmonaler Hypertonie.

QUICK FACTS

Lungenhochdruck tritt besonders häufig bei Frauen zwischen 30 und 50 Jahren auf

Schätzungsweise leiden weltweit ca. 15 bis 25 von 1 Million Menschen an Lungenhochdruck

Atemnot, insbesondere unter Belastung, ist das erste und wichtigste Symptom bei Lungenhochdruck

Lungenhochdruck zählt zu den seltenen Erkrankungen. In der Europäischen Union gilt eine Erkrankung als selten, wenn nicht mehr als fünf von 10.000 Menschen betroffen sind. Das bedeutet, dass es für Betroffene oft an passenden Therapiemöglichkeiten mangelt. MSD engagiert sich auf diesem Gebiet und stellt im Bereich des Lungenhochdrucks seit 2014 eine Therapie zur Behandlung von Lungenhochdruck zur Verfügung.