Weltfrauentag 2021: Vorsorge zur Frauengesundheit steht über COVID-19

(Untl. Vorsorgetermine beim Frauenarzt trotz Lockdown wahrnehmen)

Laut Statistik versterben in Österreich weniger Frauen als Männer an Krebs[1]. Trotzdem raten Experten Frauen dazu, während der COVID-19-Pandemie verstärkt auf die eigene Gesundheit zu achten und Vorsorgetermine zur Früherkennung von Krebs nicht aufzuschieben. Eine Studie aus Österreich zeigt, dass im ersten Lockdown deutlich weniger Krebserkrankungen bei Frauen diagnostiziert wurden, als im Vergleichszeitraum. Späte Diagnosen wirken sich wiederum ungünstig auf den Behandlungserfolg aus. Zwei Initiativen der Pharmaunternehmen AstraZeneca und MSD wollen dazu motivieren, zur Vorsorge zu gehen.+++

Wien, 08. März 2021 – Am 8. März wird der Weltfrauentag begangen. Aus gesundheitlicher Sicht steht dieser im Zeichen von COVID-19. Experten raten, trotz Pandemie und Lockdown Vorsorgetermine beim Arzt unbedingt wahrzunehmen und nicht aufzuschieben. Univ.-Prof. Dr. Christian Marth von der Universitätsklinik für Frauenheilkunde der Medizinischen Universität in Innsbruck: „Wir haben den Rückstand vom ersten Lockdown noch nicht aufgeholt. Eine späte Diagnose kann sich negativ auf die Heilungschancen auswirken. Mein Appell daher: Krankenhäuser und Arztpraxen sind sicher. Gehen Sie zur Vorsorge und schieben Sie den Termin nicht auf, denn der Krebs hört auch nicht einfach auf, zu wachsen.“

 

Studie aus Österreich: Deutlich weniger Krebsneudiagnosen im ersten Lockdown

Die im International Journal of Gynecological Cancer publizierte und an 18 österreichischen Krebszentren durchgeführte Studie zeigt[2] einen starken Rückgang von neu-diagnostizierten gynäkologischen Tumoren während des ersten Lockdowns, im Vergleichszeitraum 2019. Rund zwei Drittel der diagnostizierten Patienten zeigten tumorspezifische Symptome. Angaben von Patientinnen zufolge hat vor allem Angst vor Arztpraxen und Krankenhäusern, aber auch die Einschränkung der Mobilität und der öffentlichen Verkehrsmittel sowie die Reduktion des Angebotes von diagnostischen Möglichkeiten zu einer Vermeidung der Einrichtungen und somit zu weniger Krebsdiagnosen geführt. Die Studie beweist, dass Menschen mit möglichen Krebssymptomen und -anzeichen oft nicht so schnell Hilfe während eines Lockdowns gesucht haben, diagnostiziert und der richtigen Therapie zugeführt worden sind. Hier ist für viele Krebspatientinnen wertvolle Zeit verloren gegangen und es ist wichtig, dass das nicht noch einmal passiert“, betont der Studienleiter Univ.-Prof. Dr. Christian Marth von der Universitätsklinik für Frauenheilkunde von der Medizinischen Universität in Innsbruck.

 

Schulterschluss von AstraZeneca und MSD:

Zwei Initiativen sollen Krebsversorgung trotz COVID-19 sichern

Die Pharmaunternehmen AstraZeneca und MSD haben unabhängig voneinander zwei Initiativen ins Leben gerufen, die das gleiche Ziel verfolgen: Die Krebsversorgung auch in Zeiten einer Pandemie ausreichend zu sichern.

Die von AstraZeneca umgesetzte Kampagne „New Normal, Same Cancer – Neuer Alltag, Gleicher Krebs“ soll Krebspatienten dazu sensibilisieren, ihre Ärzte zu kontaktieren und nach einer etwaigen Unterbrechung der Versorgung aufgrund von COVID-19 zur Behandlung zurückzukehren sowie Anzeichen und Symptome von Krebs abklären zu lassen. Die zentrale Botschaft lautet: „Warten Sie nicht, wenden Sie sich an Ihren Arzt und lassen Sie sich untersuchen". Damit soll sichergestellt werden, dass auch in Zeiten einer Pandemie die Menschen die Krebsversorgung erhalten, die sie benötigen, denn der Krebs macht keine Pause.

Die Firma MSD greift dasselbe Thema in einer inhaltlich ähnlichen aber optisch getrennten Kampagne auf. „Krebs kennt keinen Lockdown“ fokussiert darauf, wie wichtig es ist, Vorsorgeuntersuchungen und Arztbesuche auch in Zeiten von COVID-19 wahrzunehmen. Denn die Angst vor COVID-19 führt oftmals dazu, dass wichtige Vorsorgeuntersuchungen nicht wahrgenommen bzw. verschoben werden. Es kann schwerwiegende Konsequenzen nach sich ziehen, wenn eine Krebserkrankung nicht rechtzeitig erkannt wird. Die Angst der Patienten vor einer möglichen Infektion ist sehr präsent und führt dazu, dass Symptome nicht richtig eingeordnet und Konsultationen von Patientenseite hinausgeschoben werden. Der Appell lautet daher: „Bitte nehmen Sie weiterhin Ihre Symptome ernst und nehmen Sie alle geplanten und notwendigen Vorsorgeuntersuchungen so wie immer wahr! Eine frühzeitige Diagnose kann Leben retten.“

 

Weitere Infos:
www.newnormalsamecancer.at
www.msd.at

 

Über AstraZeneca

AstraZeneca ist ein globales, forschungsorientiertes biopharmazeutisches Unternehmen. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt innovative Arzneimittel schwerpunktmäßig in den drei Therapiebereichen Onkologie, Herz-Kreislauf-, Nieren- und Stoffwechselerkrankungen sowie Atemwegserkrankungen. AstraZeneca agiert in über 100 Ländern und seine innovativen Medikamente werden von Millionen Patienten weltweit angewendet. AstraZeneca Österreich betreibt seinen Standort im Zentrum von Wien und zählt zu den führenden Pharmaunternehmen am heimischen Markt. Weitere Informationen finden Sie auf www.astrazeneca.at. oder Sie folgen uns auf LinkedIn @AstraZeneca unter #astrazenecaaustria und auf Facebook/Instagram (@astrazenecaaustria).  

 

Rückfragehinweis:
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Die in diesem Pressetext verwendeten Personen- und Berufsbezeichnungen treten der besseren Lesbarkeit halber nur in einer Form auf, sind aber natürlich gleichwertig auf alle Geschlechter bezogen.

 

Kontakt AstraZeneca:
Karin Storzer
Communications Manager
AstraZeneca Österreich GmbH
karin.storzer@astrazeneca.com
+43 676 681 6068

Rückfragen & Kontakt MSD:
Alexandra Kunsch, MSc
Lead Communication Oncology & Vaccines
Merck Sharp & Dohme Ges.m.b.H
alexandra.kunsch@merck.com
M +43 664 5236905

 

[2] Tsibulak I, et al. Int J Gynecol Cancer 2020;30:1667–1671. doi:10.1136/ijgc-2020-001975 1669