Weltkrebstag: Schulterschluss von AstraZeneca und MSD - (Untl.)Initiative soll Krebsversorgung trotz COVID-19 sichern

MSD Astra Zeneca

In Österreich erkranken jährlich etwa 42.000 [1] Menschen an Krebs. COVID-19 stellt sowohl von Krebs betroffene Menschen als auch die behandelnden Ärzte vor großen Herausforderungen. Der diesjährige Weltkrebstag am 4. Februar steht für die Pharmaunternehmen AstraZeneca und MSD daher im Zeichen der COVID-19-Pandemie. Unabhängig voneinander haben AstraZeneca und MSD daher zwei Initiativen ins Leben gerufen, die das gleiche Ziel verfolgen: Die Krebsversorgung auch in Zeiten einer Pandemie ausreichend zu sichern.+++

Wien, 26. Jänner 2021  - Krebserkrankungen sind  für etwa ein Viertel der jährlichen Todesfälle verantwortlich.[1] Laut Statistik gehen tendenziell aber sowohl das Risiko einer Neuerkrankung als auch das Sterblichkeitsrisiko zurück.[1] Nicht zuletzt als Folge der steten Forschung und Entwicklung neuer Therapien. Vorsorgeuntersuchungen und rasche Diagnosen sind jedoch die Voraussetzung dafür, dass Therapien auch entsprechend eingesetzt werden können. Studien zeigen nun, dass bis zum dritten Quartal 2020 die Krebsdiagnosen um etwa 40% [2-7] zurückgegangen sind. So hat die COVID-19-Pandemie die Krebsversorgung weltweit beeinträchtigt[3,8], was sich möglicherweise erheblich auf eine frühzeitige Diagnose und folglich auf bessere Heilungschancen auswirken könnte.
Das gemeinsame Ziel der Kampagnen von AstraZeneca und MSD ist es daher, die Krebsversorgung auch in Zeiten einer Pandemie ausreichend sicher zu stellen. Dazu ist es notwendig, die Menschen dazu zu motivieren,  Vor- und Nachsorgeuntersuchungen wahr zu nehmen, Maßnahmen zur Früherkennung zu treffen und bereits begonnene und aufgrund der Pandemie unterbrochene Krebsbehandlungen wieder aufzunehmen und fortzuführen. Denn der Krebs macht keine Pause und Therapien gegen Krebs können nur eingeleitet werden, wenn Patientienten auch bzw. trotz Pandemie entsprechende Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen können und allfällige Symptome abklären lassen. Der firmenübergreifende Schulterschuss bei diesem Thema bestärkt die Bedeutung dabei.

“Wir freuen uns, dass wir in Österreich einen Schulterschluss innerhalb der Pharmaindustrie erreicht haben. Unterschiedliche Kampagnen mit dem gleichen Ziel, besonders in Zeiten von COVID-19. Im Kampf gegen Krebs sind wir gemeinsam stärker.“ so Dr. Maher Najjar, Business Unit Director Oncology bei AstraZeneca.

„Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass besonders in diesem derzeitig schwierigen Setting nicht auf Vorsorgeuntersuchungen vergessen wird. Wir wollen mit unseren Kampagnen gemeinsam darauf aufmerksam machen, dass Krebsvorsorgeuntersuchungen unbedingt weiterhin wahrgenommen werden,“ bekräftigt Andrea Kurz, MBA, Business Unit Director Oncology bei MSD.

AstraZeneca und MSD fordern, dass die Krebsversorgung auch in Zeiten einer Pandemie ausreichend gesichert ist

Die von AstraZeneca umgesetzte Kampagne „New Normal, Same Cancer – Neuer Alltag, Gleicher Krebs“ soll Krebspatienten dazu sensibilisieren, ihre Ärzte zu kontaktieren und nach einer etwaigen Unterbrechung der Versorgung aufgrund von COVID-19 zur Behandlung zurückzukehren sowie Anzeichen und Symptome von Krebs abklären zu lassen. Die zentrale Botschaft lautet: „Warten Sie nicht, wenden Sie sich an Ihren Arzt und lassen Sie sich untersuchen". Damit soll sichergestellt werden, dass auch in Zeiten einer Pandemie die Menschen die Krebsversorgung erhalten, die sie benötigen, denn der Krebs macht keine Pause.

Weitere Infos:

https://www.newnormalsamecancer.at/?gclid=EAIaIQobChMIiafC4Ky37gIVCmAYCh1TrwEKEAAYASAAEgLrEfD_BwE

Die Firma MSD greift dasselbe Thema in einer inhaltlich ähnlichen aber optisch getrennten Kampagne auf. „Krebs kennt keinen Lockdown“ fokussiert darauf, wie wichtig es ist, Vorsorgeuntersuchungen und Arztbesuche auch in Zeiten von COVID-19 wahrzunehmen. Denn die Angst vor COVID-19 führt oftmals dazu, dass wichtige Vorsorgeuntersuchungen nicht wahrgenommen bzw. verschoben werden. Es kann schwerwiegende Konsequenzen nach sich ziehen, wenn eine Krebserkrankung nicht rechtzeitig erkannt wird. Die Angst der Patienten vor einer möglichen Infektion ist sehr präsent und führt dazu, dass Symptome nicht richtig eingeordnet und Konsultationen von Patientenseite hinausgeschoben werden. Der Appell lautet daher: „Bitte nehmen Sie weiterhin Ihre Symptome ernst und nehmen Sie  alle geplanten und notwendigen Vorsorgeuntersuchungen so wie immer wahr! Eine frühzeitige Diagnose kann Leben retten.“

Weitere Infos: www.msd.at

 

Über AstraZeneca

AstraZeneca ist ein globales, forschungsorientiertes biopharmazeutisches Unternehmen. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt innovative Arzneimittel schwerpunktmäßig in den drei Therapiebereichen Onkologie, Herz-Kreislauf-, Nieren- und Stoffwechselerkrankungen sowie Atemwegserkrankungen. AstraZeneca agiert in über 100 Ländern und seine innovativen Medikamente werden von Millionen Patienten weltweit angewendet. AstraZeneca Österreich betreibt seinen Standort im Zentrum von Wien und zählt zu den führenden Pharmaunternehmen am heimischen Markt. Weitere Informationen finden Sie auf www.astrazeneca.at. oder Sie folgen uns auf LinkedIn @AstraZeneca unter #astrazenecaaustria und auf Facebook/Instagram (@astrazenecaaustria).  

 

Über MSD

Seit mehr als 125 Jahren forscht MSD an Arzneimitteln und Impfstoffen zur Bekämpfung der weltweit bedeutendsten Erkrankungen – mit der Mission, die Welt und das Leben von Menschen und Tieren zu verbessern. Das Unternehmen setzt sich aus Überzeugung für die Gesundheit der Patienten und der Bevölkerung ein, indem es den Zugang zu Versorgungslösungen durch langfristige Strategien, Programme und Partnerschaften verbessert. Heute ist MSD führend in der Forschung zur Vorbeugung und Behandlung von Krankheiten, die Menschen und Tiere bedrohen – darunter Krebs, Infektionskrankheiten wie HIV und Ebola sowie neue Tierkrankheiten – mit dem Anspruch, eines der weltweit führenden forschenden biopharmazeutischen Unternehmen zu sein. Seit Mai 2020 ist das Wiener Biotech Unternehmen Themis ebenfalls Teil des Konzernverbunds und fokussiert sich auf die Erforschung und Entwicklung von Impfstoffen und Immunmodulationstherapien für Infektionskrankheiten und Krebs. MSD ist die kurze Firmenbezeichnung vom Merck Sharp & Dohme Ges.m.b.H. und die österreichische Tochtergesellschaft von Merck & Co., Inc., mit Hauptsitz in Kenilworth, New Jersey, USA. Für weitere Informationen besuchen Sie www.msd.at und folgen Sie uns auf Twitter, LinkedIn und Facebook.

 

Rückfragen & Kontakt AstraZeneca:
Karin Storzer
Communications Manager
AstraZeneca Österreich GmbH
karin.storzer@astrazeneca.com
+43 676 681 6068

 

Rückfragen & Kontakt MSD:
Alexandra Kunsch, MSc
Lead Communication Oncology & Vaccines
Merck Sharp & Dohme Ges.m.b.H
alexandra.kunsch@merck.com
M +43 664 5236905

 

[1] https://www.statistik.at/web_de/statistiken/menschen_und_gesellschaft/gesundheit/krebserkrankungen/index.html
[2] De Vincentiis L, et al. Cancer diagnostic rates during the 2020 ‘lockdown’, due to COVID-19 pandemic, compared with the 2018–2019: an audit study from cellular pathology. Journal of Clinical Pathology Published Online First: 19 June 2020. doi: https://jcp.bmj.com/content/early/2020/06/19/jclinpath-2020-206833
[3] Richards, M., Anderson, M., Carter, P. et al. The impact of the COVID-19 pandemic on cancer care. Nat Cancer 1, 565–567 (2020). https://doi.org/10.1038/s43018-020-0074-y. Accessed September 2020.
[4] Mahase, E., 2020. Covid-19: Urgent cancer referrals fall by 60%, showing “brutal” impact of pandemic. BMJ, p.m2386.
[5] Maringe, C., et al., (2020). The impact of the COVID-19 pandemic on cancer deaths due to delays in diagnosis in England, UK: a national, population-based, modelling study. The Lancet Oncology, 21(8), pp.1023-1034.
[6] England.nhs.uk. (2020). Statistics » Cancer Waiting Times. Available at: https://www.england.nhs.uk/statistics/statistical-work-areas/cancer-waiting-times/ [Accessed October 2020].

[7] Kaufman, H., et al., (2020). Changes in the Number of US Patients With Newly Identified Cancer Before and During the Coronavirus Disease 2019 (COVID-19) Pandemic. JAMA Network Open, 3(8), p.e2017267.
[8] Decrease in gynecological cancer diagnoses during the COVID-19 pandemic: an Austrian perspective. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33033166/